Retreats are intense catalysts for your inner ascension. At these healing retreat places you have the opportunity to focus your attention completely to your inner world, in order to dive deeply into your true self and to live out of it.

Italy Intensive Retreat

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The estate of El Rustico Fonte San Giovanni is an unique place of healing and development for my soul. Physical complaints vanish as soon as I am near the building. Everyday thoughts and worries, shielding and rough attitudes can no longer exist within myself when being there or appear in a new, positive, transforming light. The common meditations energetically affect me so deeply each time that my heart immediately begins to flow – without any effort. Love, trust and devotion very naturally arise. Nowhere else it is that easy for me to be in the here and now and to be touchable. Brigitte N.

Italien Intensiv Retreat

13 September, Sunday - 9:00 - 18:00

Italien Intensiv Retreat

Basically I have no time for students …
As soul I am busy awakening the spirit of the people who come to me and supporting them in their healing mission, so that they are close to their own mastery.
From soul to soul. From heart to heart. From human to human.
Daniel Hertlein

“The light of cosmic consciousness”

04.07. – 09.07.2021

Place: “Fonte San Giovanni” near Senigallia, Ancona, Italy

Retreat at Berchtesgaden

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It is the greatest gift for my soul to practise this way … with my teacher’s protecting hand above me, who unites love and purity, knowledge and wisdom, humility and power within himself and lives it in a perceptible way … in a community of people who all look for their true selves, supporting each other on their inner path in a joyful, mindful and very natural manner … within a calm and powerful environment, where the abundance of nature empowers healing and development. Maria R.

“Being here – between heaven and earth”

06.05. – 09.05.2021

These days you will get to know a modern spiritual practice that is easy to integrate into your everyday life.

You experience intense accompaniment with transformative meditations, breath, body and mindfulness exercises that serve your self-healing and awareness.

In Satsangs with Daniel Hertlein you have daily the opportunity to share your experiences and to ask questions and to deepen your understanding of practice.

Place: Kranzbichlhof, Hofgasse 12, 5422 Bad Dürrnberg/Austria

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„Meine mystische Begegnung mit meinem Lehrer“

Es ist auf einem Retreat, an dem wir von Daniel in die Grundlagen der Yogischen Heilkunst eingeführt werden. Nach einer gemeinsamen Meditation haben wir die Gelegenheit, Fragen zu stellen und uns auszutauschen, während Daniel jede Gelegenheit nutzt, um uns zu unterrichten. Nachdem er schon Einigen aus unserer Gruppe weitergeholfen hat, stelle ich ihm eine Frage zu meiner Meditationspraxis. Er schaut mich nur an, keine Antwort.

Ok. Sicher habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt. Ich versuche es also gleich noch einmal und stelle meine Frage erneut. Er schaut mich weiterhin an. Jetzt bin ich irritiert. War meine Frage so schlecht formuliert? Oder unangebracht? Oder irrelevant? Ich denke kurz darüber nach, lasse mich aber nicht davon abbringen, meine Frage noch einmal neu zu formulieren. Daniel schaut mich an und lächelt.

Hilfe, das kann doch nicht wahr sein. Die Situation wiederholt sich noch ein paar Mal und wird für mich irreal, anstrengend und unangenehm. Was um mich herum im Raum passiert, die Reaktion der Anderen, nehme ich gar nicht mehr wahr. Irgendwie geht es nur noch um Daniel und mich. Mir dämmert bereits, dass er etwas demonstrieren möchte, als er sagt: „Es gäbe einen viel leichteren Weg.“ Ich schließe die Augen und versuche zu verstehen. Ihm zu folgen. Obwohl ich sehr verunsichert bin, zweifle ich keine Sekunde daran, dass er es gut mit mir meint. Und das hilft mir dabei, nicht abwehrend zu reagieren oder mich zu verschließen. Ich spüre, dass hierin etwas Bedeutendes für mich enthalten sein könnte.

Irgendwann ermutigt mich Daniel, die Augen wieder zu öffnen und es noch mal zu versuchen. Ich schaue ihn direkt an. Und es gelingt mir unter diesem Blick nicht, meine Gedanken zu ordnen oder einen  zusammenhängenden Satz zu bilden. Ich bin kurz versucht, meine Augen abzuwenden, um mich sammeln zu können, als ich begreife, dass es genau darum geht. Es ist, als würde mich sein Blick zu ihm hinüber, in ihn hinein ziehen. Es ist wie ein Sog, der es mir unmöglich macht, zu denken. Als ich versuche, dieses Phänomen zu beschreiben, bringt es Daniel auf den Punkt: Zu wem soll ich sprechen, wenn kein Verstand da ist, der zuhört? Und dann fragt er mich: „Was ist in dir, wenn du nicht denkst?“

Noch beim Aussprechen überwältigen mich meine eigenen Gefühle. Wie oft hatte ich mich danach gesehnt, tiefe Verbundenheit und Liebe zu fühlen. Und jetzt waren sie einfach da, ohne Anstrengung. Genauso wie Frieden. Und Fülle. Und diesmal kann ich kaum sprechen aus Dankbarkeit, aus unendlicher Dankbarkeit. Und weil ich so glücklich bin. Was für ein Geschenk. Bettina G.