Spirituelle Reisen

Spirituelle Reisen bieten einen gesunden Abstand zum Alltag. Bei unserer Auszeit in Italien wirst Du persönlich vom spirituellen Lehrer Daniel Hertlein geführt. So kannst Du wieder Kontakt zu Dir selbst finden. Buche jetzt eine spirituelle Reise!

ITALIEN-INTENSIV-RETREATS

Spirituelle Reisen

Inmitten der wunderschönen und weitläufigen Hügellandschaft der Marken befindet sich der von der Natur ringsum belebte und gleichzeitig stille Rückzugsort „Fonte San Giovanni“ (Nähe Senigallia, Ancona).

Der Rustico, eingebettet in einem Verdicchio-Weinfeld, wurde eigens originalgetreu komplett saniert, wobei die ursprünglichen Materialien – mit viel Liebe zum Detail – allesamt wieder ihren Platz fanden.

Dieser auserwählte Ort in all seiner Schönheit und Einfachheit schenkt uns auf ganz natürliche Weise die Möglichkeit das Leben um uns und in uns in der Tiefe zuzulassen.

Die Yogische Praxis, die gelebte Verbindung zum Lehrer sowie das alltägliche, achtsam-freudige Miteinandersein weckt, bestärkt und stabilisiert uns im Annehmen und Leben der unterschiedlichsten Facetten unseres Daseins.

„Je mehr es uns gelingt, das Leben in und um uns wahrhaftig zuzulassen,
desto mehr öffnet sich ein heiliger Raum in uns,
der völlig befreit von allem, alles trägt und in Liebe umarmt.“

Daniel Hertlein

Termine:
02.06. – 09.06.2018
15.09. – 22.09.2018

Preis:
Unterricht 660,00 € (5 Tage mit je 5 Stunden)

Unterkunft:
Die Unterkunft ist eigenständig zu buchen.
Empfehlung Locanda Nemorosa – Übernachtung mit Frühstück – Ansprechpartnerin Raffaella unter info@locandanemorosa.it (Diese Unterkunft ist für unsere Gruppe bis 28.02.2018 bzw. 30.04.2018 reserviert):

Erster Stock
Zimmer 1-3: Doppelbett mit eigenem Badezimmer, als Doppelzimmer 490,00 €, als Einzelzimmer 385,00 €
Zimmer 4 (Apartment): Doppelbett + Einzelbett mit eigenem Badezimmer, Wohn- und Esszimmer mit Küche, geeignet für ein Paar oder zwei Einzelpersonen 700,00 €

Zweiter Stock
Zimmer 5: Doppelbett, gemeinsames Badezimmer, als Doppelzimmer 420,00 €, als Einzelzimmer 315,00 €
Zimmer 6: Doppelbett + Futon-Schlafsofa, gemeinsames Badezimmer, geeignet für ein Paar oder zwei Einzelpersonen 420,00 €

Verpflegung:
Mittag- und Abendessen können für die gesamte Woche zum Preis von 130,00 € bei der Anmeldung zusätzlich gebucht werden.
Es wird in der Locanda Nemorosa vegetarisch gekocht – wenn möglich mit Lebensmitteln in Bioqualität und von regionaler Herkunft. Ebenso wird für Wasser und Tee gesorgt sein.

Anmeldung und Zahlung:
Aufgrund der Planungen und Vorbereitungen bitten wir um eine rechtzeitige Anmeldung mit einer verbindlichen Platzreservierung durch eine Anzahlung von 250,00 €.

Weitere Informationen und Anmeldung bei Brigitte Nickel unter b.nickel@daniel-hertlein.de
oder telefonisch unter +49 (0) 173 26 38 112

Die Fahrt

An- und Abreise:
Die Ankunft ist immer Samstags zwischen 16-18 Uhr. An diesem Tag geben wir uns viel Zeit, um in Ruhe anzukommen und gemeinsam zu essen.

Am darauffolgenden Samstag reisen wir nach einem gemeinsamen Frühstück wieder ab.

Der Tag

Tagesablauf:
In diesen Tagen haben wir die wunderbare Möglichkeit den Tagesablauf flexibel zu gestalten. Wir werden täglich meditieren (Stille/Dynamische Meditationen), Yoga- , Energie- und Achtsamkeitsübungen praktizieren und einen Satsang erleben.

Die Besonderheit an diesem Retreat liegt in dem unmittelbaren Zusammensein mit dem Lehrer an seinem eigenen Ort des Rückzugs und der Praxis.

Daniel wird darauf achten, dass jeder genug Zeit hat, um mit sich selbst zu sein – die Impulse zu verarbeiten und sich und die Umgebung zu genießen.

Der Platz

Unterkunft:
Der Rustico „Fonte San Giovanni“ ist der Ort, an dem wir gemeinsam praktizieren werden.

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es im „Locanda Nemorosa“ (max. 12 Schlafplätze), das nur wenige Fahrtminuten entfernt (1,5 km) liegt.

Über weitere Übernachtungsmöglichkeiten informieren wir Euch bei Anfrage bzw. Anmeldung.

TOSKANA/ITALIEN-RETREAT

Convento-2018-web

Mehr Informationen und Anmeldung bei Walter unter brummer.walter@googlemail.com

IMPRESSIONEN ITALIEN-INTENSIV-RETREATS

ERFAHRUNGSBERICHT VOM ITALIEN-INTENSIV-RETREAT

„Einzigartige Glückseligkeit“ – Erfahrungsbericht vom Italien-Intensiv-Retreat, April 2016

Die Natur als Zugang zu meinem Herzen

Für mich ist es die erste Meditation in Daniels Haus in Italien und für alle die erste in dem neuen Praxis-Raum. Dass wir uns dazu versammeln, nachdem es draußen bereits dunkel und still geworden ist, betont für mich die Feierlichkeit dieses Auftakts.

Wir haben uns bewusst dafür entschieden, eine Woche lang ernsthaft gemeinsam zu praktizieren. Ohne Ablenkung, ohne Ausreden, ohne Alltag. Vom ersten Augenblick an bin ich davon überzeugt, dass dieser Ort und dieses Haus perfekt dafür sind. Es ist fast so, als würde hier etwas oder jemand eine Einladung aussprechen. Und ohne zu wissen, wozu ich genau eingeladen bin, empfinde ich große Vorfreude und Dankbarkeit, hier sein zu dürfen. Gleichzeitig bin ich nervös und, ja, auch ein bisschen angespannt. Kann ich etwas falsch machen? Etwas verpassen?

Daniel hatte mir heute Nachmittag nach meiner Ankunft empfohlen, die Zeit hier zu nutzen. Insbesondere die Zeit mit ihm, als unseren Lehrer, der die komplette Woche nur für uns da sein wird. Wie gesagt: ich bin nicht sicher, ob ich etwas verfehlen kann, aber ich habe ganz klar die Absicht, diese Chance nicht verstreichen zu lassen.

Es ist so weit. Daniel betritt den Raum. Leitet die Meditation ein und an. Er spricht viel von Bereitschaft. Von der inneren Bereitschaft, die viel weiter geht, als die, die äußeren Rahmenbedingungen für die Teilnahme an einem Retreat zu schaffen. Um heute hier sein zu können, hat jeder von uns eine Woche frei geschaufelt (zeitlich, beruflich, familiär …). Sind wir nun auch bereit, uns einzulassen, auf alles, was kommt? Loszulassen von Vorstellungen und Erwartungen? Uns führen zu lassen? Bin ICH bereit?

Bettina

Er ermutigt uns, uns für die Geistige Welt zu öffnen, für all die Wesen des Lichts und die Meister, die mit ihm sind und seine Arbeit unterstützen. Ich kann Daniels Verbundenheit spüren, was mich keinen Moment zweifeln lässt. Auch finde ich den Gedanken, dass ich nicht alleine auf mich gestellt bin, sehr tröstlich. Aber wie kann ich mich selbst verbinden? Wie? Werde ich daran scheitern?

Kaum gedacht, ergänzt Daniel, dass wir nicht mehr tun müssen, als eine aufrichtige Erlaubnis zu erteilen. Wenn wir der Geistigen Welt, wenn wir Gott, aus vollem Herzen erlauben können, uns während dieser Woche zu unterstützen, werden wir genau die Hilfe erhalten, die wir brauchen. Damit entlässt er uns aus unserer ersten Abendmeditation. In eine Nacht, in der ich immer wieder bete, um diese Erlaubnis auszusprechen.

Am nächsten Morgen bleibt vor der geplanten spirituellen Praxis noch Zeit für einen Spaziergang. Ich frage Daniel nach einem Rundweg, den ich nie finde, weil ich nur bis zur Grenze seines Grundstücks komme. Ich gehe ganz langsam. Genieße jeden Schritt und die Morgenluft bewusst, für mich allein. Jeden Baum, jede Blume, jeden Stein möchte ich ganz aufnehmen, aufsaugen. Ich biege vom Hauptweg auf einen kleineren Pfad ab, der unterhalb von Daniels Haus verläuft und schließlich vor einem Weinberg endet. Frisches, sattes Grün überall. An manchen Stellen bilden die Äste großer Bäume ein Kuppeldach. Unter so einem Dach bleibe ich stehen und betrachte die Landschaft. Sanfte Hügel, Felder, Weinberge, Zypressen und Häuser von „Nachbarn“, die durch die Entfernung so klein wirken, dass sie das vorherrschende Gefühl der Weite nicht schmälern können. Jedes Geräusch tritt ganz deutlich hervor und unterstreicht zugleich die Stille dieses Ortes. Ich rieche, höre, schaue und freue mich.

Als ich mich zu dem Baum umdrehe, unter dem ich stehe, muss ich plötzlich weinen. Ich bin so ergriffen von der Schönheit, Lebendigkeit und Fülle meiner Umgebung, dass ich gar nicht anders kann, als mich davon überwältigen zu lassen. Das Leben, das sich hier im Frühling in jedem Blatt, in jeder Faser formvollendet entfaltet und seine Auferstehung feiert … es ist auch in mir. Das Leben sorgt für sich selbst, ohne menschliches Zutun. Für mich ist gesorgt! Worüber sollte ich mir noch Gedanken machen? Ich bin getragen, gehalten und sehr, sehr glücklich.

Ich bleibe noch eine Weile hier, weine, lache, bedanke mich bei dem Baum … und mache mich sehr langsam auf den Rückweg zu Daniels Haus. Dieser ist nicht lang genug, um zu verdauen oder annähernd zu verstehen, was ich eben erlebt habe. Erst in der anschließenden Meditation können meine Tränen noch einmal frei fließen. Sie sind Ausdruck großer Freude und Dankbarkeit.

Später erzähle ich Daniel, dass die Natur ein Zugang zu meinem Herzen war. Und damit, glaube ich, die Antwort auf meine nächtlichen Gebete.


Die Natur bin ich, ich bin die Natur

In der Zeit zwischen den Praxiseinheiten gönne ich mir viel Ruhe. Während ich in den ersten Tagen in jeder Pause geschlafen habe, nutze ich jetzt jede Gelegenheit, um in der Sonne zu sitzen und die Landschaft zu genießen. Den Blick schweifen lassen. Inne halten. Nicht denken. Nicht reden. Schon gar nicht planen. Einfach sein. Von Moment zu Moment. Jetzt. Jetzt. Und wieder jetzt.

Ich mache es mir in einem Korbsessel vor dem Haus gemütlich, um dort auf ein Einzelgespräch mit Daniel zu warten. Die Aussicht von hier aus ist unbeschreiblich schön. Weil ich in der bewegten Meditation am Vormittag auf eine Blockade gestoßen war, versuche ich – so wie Daniel es heute wieder empfohlen hat – zu ergründen, welche Sehnsucht sich dahinter verbirgt. Und wie es sich anfühlen würde, wenn diese Sehnsucht gestillt wäre. Wie fühlt sich Verbundenheit an? Zusammen mit dieser Frage lasse ich meinen Geist ganz ruhig, mein Herz möglichst weit werden.

Noch während ich auf die Hügellandschaft vor mir blicke, verschmelze ich mit ihr. Vom Gefühl her ist es so, als würde ich nicht mehr auf meinem Stuhl sitzen, als wäre nichts mehr an seinem Platz, sondern in mir. Genauso, wie ich zu einem Teil meiner Umgebung werde. Ineinander fließend. Mehr als Verbundenheit. Einheit. Eins sein. Ich weine aus Glück und Dankbarkeit. Einzelne Details wie Grashalme, Käfer oder Vögel erscheinen in ihrer einzigartigen Vollkommenheit. Gleichzeitig bilden alle Details zusammen eine Ganzheit, die wiederum vollkommen schön ist. Wie könnte ich länger an mir zweifeln, mich für nicht genug halten, wo doch jeder Grashalm perfekt ist? Ich erkenne, dass ich Teil dieser Schönheit bin. Ich danke Dir, Gott, ich danke Dir!

Was wollte ich eigentlich mit Daniel besprechen? Er setzt sich zu mir und ich schildere, nach wie vor sehr bewegt, was gerade in mir vorgeht. Er versteht sofort. Fühlt mit. Weiß. Bestätigt meine Wahrnehmungen. Und das tut so gut! Anscheinend täusche ich mich nicht und unterliege auch keinen Hirngespinsten. Neben mir sitzt mein Lehrer, der den Weg kennt. Das gibt mir enormen Halt und Sicherheit. Er erklärt mir, dass ich dabei bin, die Früchte meiner Praxis zu ernten. Dass ich sie genießen darf. Dass die von mir beschriebenen Erlebnisse darauf zurückzuführen sind, dass sich meine beiden obersten Chakren öffnen.

Stirn- und Kronenchakra? Bei mir? Ich war der festen Meinung, dass meine untersten Chakren noch sehr viel Zeit und Heilung benötigen, ehe ich bis ganz oben voran schreiten kann. Was hat er gesagt? Genießen? Nirgends könnte ich in diesem Moment glücklicher sein als an diesem Ort, auf diesem Stuhl.


Einzigartige Glückseligkeit

Daniel entscheidet sich, sobald wir zusammen kommen, was er unterrichtet, was jetzt gerade für jeden Einzelnen und für die Gruppe wichtig ist. Heute Vormittag sind die Praxismatten so im Raum verteilt, dass wir uns frei bewegen können. Wir beginnen mit Übungen, die den ganzen Körper einmal von unten nach oben mobilisieren. In Schwung bringen. Energie frei setzen. An sich einfach durchführbar, gewinnen die einzelnen Stellungen an Intensität, je länger sie gehalten werden. Das Tempo nimmt zu. Die Energie auch. Meine eigene sowie die Energie im Raum. Emotionen kommen schneller an die Oberfläche, können nicht mehr so leicht kontrolliert werden. Ich fühle mich im Fluss und es macht mir richtig Spaß, den Anleitungen zu folgen, mich körperlich anzustrengen.

Nach etwa einer Stunde bittet uns Daniel, uns auf den Boden zu setzen, mit aufrechter Wirbelsäule, und den Geist ruhig werden zu lassen. Was möchte uns unser Körper jetzt mitteilen? Was ist in uns lebendig? Lauschen, spüren, fühlen … Gezielt lenkt Daniel unsere Aufmerksamkeit auf die Chakren. Gemeinsam gehen wir unseren Körper durch, wieder von unten nach oben.

Ich genieße es, dass ich meine unteren Chakren als frei und kraftvoll wahrnehmen kann. Zur Körpermitte hin, Solarplexus, scheint die Energie zu stocken, kann sie nicht frei fließen. Übers Herz zum Halschakra. Nicht ganz so blockiert wie am Anfang der Woche … Stirnchakra. Ich brauche Zeit, bis ich es wirklich fühlen kann. Zuerst zwischen den Augen und erst später, als es hier schon sehr intensiv wird, auch am Hinterkopf. Ruhe stellt sich ein. Klarheit. Ein warmes, friedliches Glücksgefühl.

Als wir schließlich beim Kronenchakra ankommen, passiert alles auf einmal.

Das Glücksgefühl, das mich jetzt übermannt, ist größer und vollkommener, als ich es mir vorstellen könnte. Tränen laufen mir in Strömen übers Gesicht.

Ich sitze im Licht. Bin im Licht. Bin Licht.

Ich finde Gott und mein Zuhause gleichzeitig. „Endlich, endlich wieder daheim!“, denke ich immer wieder.

Hier gibt es nichts mehr, was ich mit meinem Verstand begreifen müsste. Suche und Sehnsucht enden, werden in diesem Augenblick erfüllt. Und im nächsten. Und im nächsten.

Mein Herz hat heim gefunden, erinnert sich, versteht alles. Ich glaube nicht mehr, dass Gott bei mir ist, ich weiß es. Ich kann es fühlen.

Glück. Nein, Glückseligkeit. Grenzenlose Dankbarkeit. Und Sicherheit. Mir kann nichts mehr passieren.

Ich bin angekommen.


Gestärkt zurück ins Leben

Daniel beginnt unseren Satsang am Nachmittag mit einer Einladung: Wer möchte etwas mit den Anderen teilen? Als ich daraufhin beschreibe, wie es mir am Morgen nach der Öffnung meiner obersten Chakren ging, antwortet er mit: „Die Meister sagen: Du bist Satchidananda. Du bist reine Glückseligkeit.“

Es gibt einen Namen für das, was ich erlebt habe?

Ich merke schnell, dass ich erneut in einen größeren Geist eintauche, sobald ich meine Gefühle ausspreche und Daniel alles aus seiner Sicht zusammenfasst. Und da erfahre ich es wieder: reine Glückseligkeit.

Und große Dankbarkeit, Daniel gegenüber. Auch dafür, dass er direkt aufzeigt, wie es weiter gehen könnte. Ich verstehe, dass es jetzt nicht darum geht, diesen Zustand der Glückseligkeit ständig zu erleben, ihm nachzujagen, sondern darum, aus dem Geist der Vollständigkeit heraus ein verwirklichtes Leben zu führen. Klingt nach einer sehr großen Aufgabe. Und gleichzeitig ist sie so klar. Mir ist klar, dass das mein Weg ist, ohne Alternative. Es mag paradox klingen, aber diese Klarheit stellt für mich eine Befreiung dar. Ich spüre, dass mir meine heutige Erfahrung künftig den Rücken stärkt. Dass ich nicht wieder vergessen kann, was ich erkannt und gefühlt habe. Nach Daniels Worten ist das Erleben von Glückseligkeit zudem kein Zufall, wenn man die Schlüssel zur eigenen Lebendigkeit kennt. Mir reicht es für diesen Moment, dass ER die Schlüssel kennt. Und, dass er da ist.

Kurz bevor wir abreisen, fällt mir ein, dass ich noch einmal dorthin gehen möchte, wo ich an meinem ersten Morgen so versunken in die Natur war. Ich erinnere mich an einen großen Feigenbaum und nehme mir vor, einen Ableger mit nach Hause zu nehmen. Sofort als ich den kleinen Pfad an Daniels Grundstücksgrenze erreiche, umfängt mich wieder die Magie dieses für mich sehr besonderen Ortes. Ich genieße die Verbundenheit mit allem, was mich umgibt. Lasse mich berühren. Nehme auf. Und versuche, zurück zu geben. Mich zu bedanken. Liebevoll und achtsam trenne ich einen kleinen Zweig des Feigenbaums ab und verabschiede mich.

Zurück beim Haus erzähle ich in der Küche, wo ich gerade war und erfahre, dass genau da, bei dem Feigenbaum, eine Wasserquelle entspringt. Ich bin sprachlos und sehr, sehr ergriffen. Eine Quelle an der Stelle, an der ich Lebendigkeit und Fülle so intensiv wahrgenommen hatte … Ich fühle mich bekräftigt, gestärkt und gesegnet.
Bettina G.